Konzept Musiktherapie

  In der schulischen Welt kommt es häufig durch eine einseitige Überbetonung des Verstandes zu einem Aussparen der emotionalen, bzw. seelischen Ebene. Zugleich stellt das Fühlen einen zentralen Aspekt in der Fähigkeit zu lernen dar. Es ist also einleuchtend, dass Kinder, die intensiv mit ihren Gefühlen belastet sind, oder die sich durch Lebensereignisse und Belastungen schlecht fühlen, in ihrem Lernverhalten eingeschränkt sind.

Beziehungen und feste Bindungen sind dabei die wichtigsten Ressourcen für die Bewältigung von Unsicherheit und Stress.

Ich will in diesem Zusammenhang abseits vom Unterrichtsgeschehen professionelle und Beziehungserfahrungen ermöglichen. Das bedeutet:

  • Erweitern von emotionalen Erleben und Trainieren grundlegender sozialer Kompetenzen.
  • Das Üben sozialer Grundkompetenzen in Kleingruppenkontexten
  • Das systemnahe Eingreifen, indem das Teilsystem Peer in Form von Einzelnen oder Klassen in die Arbeit mit Schüler/innen konkret mit eingebunden werden

 

Im Gegensatz zu verbalen Auseinandersetzungen findet in der kreativen Therapie durch Musik Zugang zum Menschen statt und bietet Möglichkeiten, sich nonverbal mitzuteilen und Ausdruck für das eigene Erleben zu finden.